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Kraftwerk

Der Schalter eines kritischen Pumpenantriebs löste aus. Ohne diese Pumpe musste die Leistung des Kraftwerkes reduziert werden. Die Messung mit einem Isolationstester zeigte einen guten Isolationswert (hohe Meg-Ohm). Auch die Messung des Wicklungswiderstandes ergab gute Werte. Schalter und Schutzkreise wurden überprüft und kalibriert. Fehler wurden nicht gefunden. Trotzdem löste der Schalter sofort nach dem Wiedereinschalten des Motors erneut aus. Mit Hilfe eines Baker Stoßspannungsprüfgerätes wurde nun die Motorwicklung genauer geprüft und ein Lichtbogenwindungsschluß bei einer Einsetzspannung von 500 V für diese Schwachstelle festgestellt. Der Motor hatte eine Nennspannung von 4160 V, so dass ein Fehlerstrom immer dann floss, wenn der Motor an Spannung lag. Der Isolationstester hatte nur die Isolation gegen Masse geprüft, und die war in Ordnung. Die Messung des Wicklungswiderstandes verwendet nur niedrige Spannung, so dass auch damit die Schwachstelle nicht erkennbar war. Nur die Prüfung mit Hochspannungsimpulsen (Stoßspannung) konnte diese Schwachstelle in der Windungsisolation (Lichtbogenwindungsschluß) aufdecken. In diesem Fall konnte das Stoßspannungsprüfgerät helfen, den Fehler schnell zu finden. Ohne dieses Hilfsmittel wäre viel Zeit verschwendet worden, gute Teile und Komponenten zu prüfen und auszutauschen, bis der Fehler behoben ist.

 


 

Prozessindustrie

Ein großes Chemiewerk erhielt sein Baker Stoßspannungsprüfgerät gerade rechtzeitig, um während der Revision kritische Motoren prüfen zu können. Ein Rührerantrieb in einem Reaktionskessel zeigte eine Schwachstelle in der Wicklungsisolation mit einer Einsetzspannung unterhalb von 2000 V (der standardmäßigen Prüfspannung fürNiederspannungsmotoren). Der Motor wurde noch während der Revisionsarbeiten ausgetauscht. Dies war kein großer Motor, aber sein Ausfall hätte eine Stillstands- und Reparaturzeit von mindestens 12 Stunden verursacht, da man für den Austausch in den Kessel hinein musste. Dies hätte auch den Verlust der Masse im Kessel bedeutet. Die Vermeidung dieses einen Motorausfalls durch den Einsatz eines Baker Stoßspannungsprüfgerätes in der vorbeugenden Instandhaltung hat dem Chemiewerk die entsprechenden Ausfallkosten gespart. Durch diesen einen vermiedenen Ausfall hatte sich das Prüfgerät schon "selbst bezahlt". Baker Stoßspannungsprüfgeräte decken Schwachstellen in der Windungs- und Phasenisolation auf, finden Schlüsse, Verschaltungen und falsche, ungleiche Win dungszahlen in Motorenwicklungen. Mit Hilfe der integrierten Gleichhochspannungsprüfung mit Messung des Ableitstromes (Isolationswiderstand in Meg-Ohm) können Fehler in der Isolation gegen Masse in Motoren, Kabeln und Schaltern gefunden werden.